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Sechs Hebel, die Gutverdiener jedes Jahr Tausende Euro sparen

Die meisten Gutverdiener zahlen deutlich mehr Steuern, als sie müssten. Nicht weil es keine Möglichkeiten gäbe – sondern weil niemand sie auf die richtigen Instrumente hinweist. Das deutsche Steuerrecht bietet eine Vielzahl legaler Hebel, die in Kombination eine erhebliche Wirkung entfalten.

Basisrente: Bis zu 12.324 Euro Steuerersparnis im Jahr

Bis zu 29.344 Euro jährlich (Alleinstehende, 2025) können vollständig als Sonderausgabe steuerlich abgesetzt werden – zu 100 %. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 % ergibt das eine direkte Steuerersparnis von bis zu 12.324 Euro pro Jahr. Das Kapital wächst steuerfrei und wird erst im Rentenalter mit dem dann geltenden (in der Regel niedrigeren) Steuersatz belastet. Mit einer fondsgebundenen Police investierst du dabei vollständig in ETFs.

Kapitalanlageimmobilien: Ihr persönlicher Steuersatz als Renditehebel

Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung (Abschreibungen, Zinsen, Verwaltungskosten) reduzieren dein zu versteuerndes Einkommen direkt mit deinem persönlichen Steuersatz. Bei 42 % Grenzsteuersatz spart jeder Euro Werbungskosten 42 Cent – deutlich effizienter als die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge. In den ersten Jahren einer fremdfinanzierten Immobilie entstehen regelmäßig steuerliche Verluste aus Vermietung, die vollständig mit anderen Einkünften verrechnet werden können.

Fondsgebundene Police: Steuerfreies Wachstum ohne Abgeltungsteuer

Innerhalb einer fondsgebundenen Rentenversicherung wachsen Kursgewinne steuerfrei. Umschichtungen und Rebalancing lösen keine Abgeltungsteuer aus. Bei Verrentung nach dem 62. Lebensjahr und mindestens 12 Jahren Laufzeit gilt das Halbeinkünfteverfahren – nur die Hälfte der Erträge wird versteuert. Langfristig ergibt sich ein erheblicher Steuerstundungs- und Steuerminderungsvorteil gegenüber einem direkten ETF-Depot.

Betriebliche Altersvorsorge: Brutto investieren, netto profitieren

Angestellte können bis zu 3.624 Euro jährlich (2025) steuer- und sozialabgabenfrei in eine betriebliche Altersvorsorge umwandeln. In Kombination mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitgeberzuschuss (15 %) ist das ein effizienter und unkomplizierter Hebel – besonders für angestellte Ärzte und Führungskräfte.

Vermögens-GmbH: Nur 1,5 % Steuer auf Kapitalerträge

Für Unternehmer: Gewinne, die in der GmbH verbleiben und dort in ETFs investiert werden, unterliegen nur ca. 1,5 % effektiver Steuer (Teileinkünfteverfahren für Körperschaften). Das ist erheblich effizienter als eine private Ausschüttung mit anschließender Kapitalanlage. Eine Holdingstruktur (operative GmbH → Holding GmbH) optimiert diesen Effekt weiter.

Sonderausgaben: 3.000 bis 8.000 Euro, die die meisten verschenken

Kirchensteuer, Spenden, Kinderbetreuungskosten, Arbeitszimmer, Fortbildungen, Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung – viele Gutverdiener schöpfen diese Posten nicht vollständig aus. Eine sorgfältige Steuererklärung in Kombination mit einer proaktiven Strategie macht hier regelmäßig einen Unterschied von 3.000–8.000 Euro.

Ihr nächster Schritt: Klarheit in 30 Minuten

Im kostenfreien Erstgespräch analysieren wir Ihre aktuelle Steuersituation und zeigen Ihnen konkret, welche Einsparpotenziale in Ihrer Situation möglich sind – in Euro, nicht in Floskeln.

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